Chinesische Astrologie
Die Geschichte der chinesischen Astrologie weist eine lange Tradition auf. Die Entstehung basiert auf einer Legende, der zufolge nach Buddha zwölf Tiere zu einem Treffen an Neujahr zusammen rief. Jedoch nur 12 Tiere folgten seinem Ruf: die Ratte, der Büffel, der Tiger, der Hase, der Drache, die Schlange, das Pferd, die Ziege, der Affe, der Hahn, der Hund und das Schwein. Zum Dank hierfür verlieh Buddha jedem Jahr eine prägnante Eigenschaft des jeweiligen Tieres. Jedoch war das Schwein nur völlig zufällig vor Ort, eigentlich sollte die Katze noch kommen, diese jedoch fehlte. Der Grund hierfür soll die Ratte sein, die der Katze den Treffpunkt nicht mitteilte, sodass sie nicht kommen konnte. Entgegen dem arabischen Horoskop mit seinen Unterteilungen in vier verschiedene Elemente (Feuer, Wasser, Luft und Erde), die fest mit dem jeweiligen Sternzeichen verknüpft sind, wird ein chinesisches Sternzeichen in gleich 5 Elemente eingeteilt, die von der Qualität des Jahres abhängig sind: Feuer, Wasser, Erde, Luft und Metall. Jedes Jahr erhält außerdem eine Unterteilung in Yin oder Yang. All diese Optionen haben laut der Lehre einen Einfluss auf den menschlichen Charakter. Doch auch die Jahreszeiten spielen eine Rolle, ein im Sommer geborener Mensch ist laut chinesischer Astrologie ein anderer Typ als jemand, der im Winter geboren wurde. Wird ein Kind geboren, dient sein chinesisches Sternzeichen auch als Grundlage der Namensgebung, da hier fehlende oder zu starke Einflüsse mithilfe des Namens ergänzt beziehungsweise abgemildert werden sollen. Bei der Heirat schwer haben es vor allem Feuer-Pferde-Frauen, da diese als zu freiheitsliebend und zu ungestüm gelten. Ein chinesisches Sternzeichen wird also in Asien sehr ernst genommen.
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